MenuKreisgruppe Nürnberg StadtBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Hilfe für die Nürnberger Amphibien

Jedes Jahr retten ehrenamtliche Helfer in und um Nürnberg hunderte Amphibien während der Wanderung zu ihren Laichgewässern vor dem Verkehrstod – so auch in diesem Frühling.

Aufbau des Schutzzauns

Aufbau des Schutzzauns

Schutzzaun mit Eimern

Die Eimer sind bereit.

Gruppenfoto der Helfer

nach getaner Arbeit

Wintereinbruch

Wintereinbruch

pflanzliche Schönheiten am Zaun

pflanzliche Schönheiten am Zaun

Müll am Schutzzaun

leider auch das

überfahrene Kröte

und leider auch das

Amphibien im Sammeleimer

„alles im Eimer“

Erdkrötenpaar

Für sie tun wir es!

01.04.2020

An den BN-Amphibienzäunen in Kornburg/Katzwang und am Dutzendteich sorgen Ehrenamtliche dafür, dass Frösche, Kröten und Molche heil über die Straße kommen. Aufgrund des milden Wetters und des daraus resultierenden frühzeitigen Wanderbeginns der Amphibien erfolgte der Aufbau der Schutzzäune heuer sogar schon Mitte Februar und nicht wie gewöhnlich gegen Ende des Monats.

Stehen die Zäune, dann geht es los. Jeden Tag, sieben Mal die Woche früh (gegen 8:00 Uhr) und abends nach Einbruch der Dunkelheit sind die Krötenträger unterwegs. Auch wenn anfangs nur wenige Tiere wandern, so ist es wichtig, den Zaun und die Eimer täglich auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen und die Amphibien nicht länger als nötig in den Eimern sitzen zu lassen.

Auf der anderen Straßenseite werden die Tiere an ihrem Laichgewässer abgesetzt und sorgen dort hoffentlich für zahlreichen Nachwuchs, der sich dann im nächsten Jahr ebenso wieder auf Wanderschaft begibt.

Zu den häufigsten Funden an unseren Amphibienzäunen zählen Erdkröten und Grasfrösche, aber auch Bergmolch, Teichmolch und Grünfrosch konnten schon nachgewiesen werden. Dies zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen für das Überleben unserer heimischen Amphibien ist.

Möchten auch Sie Krötenträger werden? Melden Sie sich gerne schon jetzt in der BN-Geschäftsstelle unter 0911/45 76 06.

Wir danken Angelika Pohl, der Koordinatorin der BN-Amphibienzäune, ganz herzlich für ihren Einsatz (und natürlich auch allen anderen Aktiven) sowie für die schönen Fotos dieses Berichts!