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Urban Gardening einmal anders

In einem Komposthaufen auf dem Friedhof St. Peter fand Ludwig Wiedenhofer jede Menge weggeworfenen Mauerpfeffer (Sedum acre) und Hauswurz (Sempervivum tectorum). Viel zu schade für den Müll und genau richtig für eine lange, unbegrünte Trockenmauer. In kürzester Zeit und ohne finanziellen Aufwand entstand so ein kleines Biotop. Guerilla Gardening leicht gemacht und zur Nachahmung empfohlen.

17.09.2012

Und so einfach geht’s

Die alten Socken - auch sogenannte „Golfsocken“ mit den obligaten 18 Löchern sind willkommen - werden mit Erde aufgefüllt und zugebunden. Diese kleinen Mini-Gabionen kann man nun auf die Mauerkrone legen oder in die Lager- und Stoßfugen stopfen. Anschließend macht man ein paar zusätzliche Löcher in die Socken und setzt dort die Pflanzen ein. „Durch die Socken wird die Erde nicht beim nächsten Regenguss fortgespült und die Pflanzen haben sich binnen kurzer Frist so stark vermehrt, dass zum Teil schon der ganz Stein unter dem Mauerpfeffer verschwindet. Die Socken sind nach spätestens zwei Jahren zersetzt und zurück bleibt eine wunderschön begrünte Natursteinmauer”, so Ludwig Wiedenhofer.

Mauerpfeffer und Hauswurz gehören zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und können in ihren dicken Blättern Wasser speichern, so dass sie auch an trockenen Stellen relativ konkurrenzlos überleben können. Ein wenig Erde ist aber auch für diese Überlebenskünstler von Vorteil.