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Der Kleine Beutenkäfer

Der Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein Parasit von Völkern der Honigbiene, der ursprünglich aus Afrika südlich der Sahara stammt. Für europäische Honigbienen kann der Kleine Beutenkäfer ein ernsthaftes Problem sein. Die Käfer vermehren sich in großen Mengen, ihre Larven bohren sich durch die Waben und fressen Honig, Pollen und Brut. Sie zerstören schließlich stark befallene Bienenvölker völlig oder veranlassen sie zur Flucht. Außerhalb der Völker werden in Waben gelagerter Pollen und Honig vernichtet.

Noch wurde der Kleine Beutenkäfer in Deutschland nicht gemeldet. Es ist aber anzunehmen, dass der Parasit in naher Zukunft in Deutschland eine Bedrohung darstellen wird.

Mit grundlegendem Wissen zum Kleinen Beutenkäfer kann man sich auf die möglichen Gefahren einstellen und vorbereiten. Oberstes Ziel sollte sein, dass keine Einwanderung nach Deutschland möglich wird. Ist der Kleine Beutenkäfer erst einmal angekommen, sind die Auswirkungen für die Bienenvölker, die Imker/innen, die Biodiversität und die bestäubungsabhängigen Landwirte – um nur die allerwichtigsten Betroffenen zu nennen – fatal.

Der Arbeitskreis will über die drohende Gefahr aufklären und Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung unterstützen.