MenuKreisgruppe Nürnberg StadtBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Pressemitteilung 12/2009

Auftaktveranstaltung des Nürnberger Bündnisses gegen Agro-Gentechnik

 Das Bündnis „Gentechnikanbaufreie Region Nürnberg“ hat, seit dem ersten Bündnistreffen am Freitag den 28.11.2008, zahlreiche Unterstützung durch Verbände und Parteien erhalten. 10 Vereine, und  Verbände tragen das Bündnis mit, das auch von Parteien und Wirtschaftlichen Einrichtungen ideell unterstützt wird. Die Imker aus der Region sind mit dem Zeidlerverein Nürnberg und Umgebung e.V. vertreten, der Bayerische Bauernverband Nürnberg ist dem Bündnis ebenfalls beigetreten. Neben dem Bund Naturschutz ist die  Vereinigung Slow Food Nürnberg, der Zusammenschluss Biomodellstadt Nürnberg und die Demeterverbraucher mit dabei. Das Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg und der Humanistische Verband Deutschland/Nürnberg unterstützen die Arbeit ebenso wie „Franken Tomate“, die Gemüsebauern im Knoblauchsland, die Biohandelskette ebl naturkost sowie die  Bäckerei Grießinger.

Auf politischer Seite wird das Bündnis durch die Stadtratsfraktion SPD, CSU, die Grünen, die ÖDP und die Linke unterstützt.

„Jetzt ist es endlich Zeit für die offizielle Gründung des Bündnisses „Gentechnikanbaufreie Region Nürnberg“, so BN Vorstandsmitglied und Sprecherin des AK Gentechnik, Iris Torres-Berger.

 Am 2. April findet daher  um 11 Uhr auf dem Hof des Gemüsebauern Bernd Drechsler (Götzenweg 14, 90427 Nürnberg, Almoshof) eine Auftaktveranstaltung statt. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly wird dort den Beitritt der Stadt Nürnberg zum Bündnis bekannt geben.

Weitere Redner der Auftaktveranstaltung werden sein: Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Konrad Schuh vom Nürnberger Kreisverband des Bayerischen Bauernverbandes und Marion Ruppaner, BN-Referentin für Landwirtschaft. „Ziel des Bündnisses ist es, dauerhaft den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Nürnberg zu verhindern,“, so Günther Raß, 1. Vorsitzender des Bundes Naturschutz, der am Donnerstag auch die Begrüßung übernehmen wird. „Weiterhin ist es wichtig, Verbraucher und Landwirte aus unserer Region über die Risiken der Gentechnik zu informieren und zu beraten und für gentechnikfreie Futtermittelkreisläufe zu sorgen.“

Derzeit ist eine gentechnisch veränderte Pflanze, der Bt- Mais MON810 der Firma Monsanto in Deutschland zum kommerziellen Anbau zugelassen. Diese Maislinie produziert selbst ein Insektengift gegen den Maisschädling: Maiszünsler, eine Schmetterlingsart. In Bayern ist der Bt-Mais Anbau im Landkreis auf 65 Hektar geplant. Ministerpräsident Horst Seehofer hat in der letzten Woche gegenüber dem Bund Naturschutz angekündigt, sich für ein gentechnikfreies Bayern einsetzen zu wollen. „Jetzt müssen seinen Worten  Taten folgen“, forderte Iris Torres-Berger, Initiatorin des Aktionsbündnisses für ein gentechnikfreies Stadtgebiet Nürnberg. Alle interessierten Bauern, Imker und Verbraucher sind eingeladen, sich am Bündnis zu beteiligen

Unter www.gentechnikanbaufreiesnuernberg.de können Sie die jeweils aktuellen Termine erfahren.

Für garantiert gentechnikfreie Verpflegung und musikalische Unterhaltung  während der Feier ist natürlich gesorgt.