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Pflanzaktion auf dem Kopernikusplatz

Der BUND Naturschutz und die VR-Bank gestalteten in einer schweißtreibenden Gemeinschaftsaktion ein großes Pflanzbeet auf dem Kopernikusplatz.

Pressemitteilung vom 29. September 2020

Schon im Frühjahr wollte ein Team der VR-Bank zusammen mit dem BUND Naturschutz eine Grünfläche in der Stadt gestalten. Der Platz war schnell gefunden: Auf dem Kopernikusplatz hatte die Ortsgruppe Südstadt des BN schon vor ein paar Jahren eine Beetpatenschaft übernommen, ein zweites Beet lockte sehr. Die angestrebten zusätzlichen etwa 100 m² waren genau das, was die acht Bank-Mitarbeiter gesucht hatten.

Pause

Dann kam die Corona-Zwangspause und es gab zuerst einmal keine Pflanzaktion. Aber weder VR-Bank noch BUND Naturschutz gaben auf und man wartete auf bessere Zeiten. Am 24. September wurde es dann angepackt. Der Herbst ist sowieso die bessere Pflanzzeit.

Vorarbeit

Am Vortag hatte sich eine kleine Delegation aufgemacht, um die Pflanzen zu besorgen. Und dann konnte noch lange nicht gepflanzt werden. Zuerst musste das Beet vorbereitet werden. Da war wirklich Teamarbeit gefragt. Das Unkraut musste natürlich zuerst einmal weg. Und es gab auch „Unkraut“ in recht großer Form: den Götterbaum. Eigentlich ist es ein schöner Baum und es fällt schon schwer, ihn aus dem Beet zu entfernen. „Ein Baum“ stimmt nicht, im Beet waren richtig viele davon, noch klein, aber bereit, sich auszudehnen und alles andere zu verdrängen. Und wer es aus dem Team noch nicht wusste, der weiß es jetzt: Der Götterbaum kann sich über Wurzelsprosse vermehren und die Wurzel des Hauptbäumchens herauszubekommen ist richtig viel Arbeit. Während die BN-Leute schon aufgegeben hätten, waren die Banker nicht zu bremsen. Für das allerletzte Stück kam noch ein Fahrzeug von SÖR zu Hilfe. Geschafft hätte es das Team natürlich auch allein, aber die verdiente Pizza wartete und man wollte ja auch noch pflanzen.

Dann wurde endlich gepflanzt

Das war jetzt richtig Erholung nach dem Vorbereiten des Riesen-Beetes, das die vielen Pflanzen förmlich verschlang. Nun wird noch gesät und Frühjahrsblüher-Zwiebeln sind vorgesehen. Noch sieht es etwas übersichtlich aus, aber wenn die Stauden angewachsen sind und sich etwas vermehrt haben, dann wird es bald so wachsen wie auf der anderen Fläche des BN.

Und jetzt?

Natürlich ist es mit dem Pflanzen nicht getan, denn so ein Beet will auch gepflegt werden. Einige Paten aus der Nachbarschaft sind schon gewonnen, die einen großen Teil der Fläche in Zukunft versorgen werden. Noch sind ein paar Abschnitte frei. Wer also beim Kopernikusplatz wohnt oder arbeitet, ist eingeladen, eine Pflegepatenschaft zu übernehmen, und kann sich beim BUND Naturschutz unter der Telefonnummer 0911/45 76 06 melden.

Pressemitteilung als PDF zum Download