BUND Naturschutz on Tour
Mit dem Naturschutzgroßprojekt „SandAchse Franken“ werden (dank der Zusammenarbeit von BUND Naturschutz, Landschaftspflegeverband Mittelfranken und vielen weiteren Partnern) die Lebensräume von 300 seltenen Pflanzen- und Tierarten geschützt. Um ein reiches Nahrungsangebot für Insekten und andere Tierarten in Form von blühenden Wiesen zu schaffen, wurden am Montag, den 10. September 2018 Wildsamen auf zwei Biotopflächen des BUND Naturschutz ausgebracht. Bei den Flächen handelt es sich um Biotope in der Umgebung von Kornburg im Süden Nürnbergs.
Südlich der A6 befindet sich das größere Biotop mit rund 10.000 m2. Das deutlich kleinere Gebiet verfügt über eine Fläche von 1.600 m2 und erstreckt sich nordwestlich von Kornburg. Die Monate Februar bis Mai sowie August bis Oktober eignen sich perfekt, um das Saatgut auszubringen. Vorzugsweise sollte es vor beginnender feuchter Witterung verteilt werden. Ziel dieser Aktion ist es, die Artenvielfalt zu steigern – ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz, denn der Artenreichtum auf unseren Wiesen und Wegrändern verringert sich.
Bei dem Saatgut handelt es sich um eine spezielle Mischung, die explizit für Sandlebensräume geeignet ist, ausschließlich aus Wildsamen besteht und keinerlei Grassamen enthält. Vorab wurden die Samen mit Kleintierstreu vermischt, um nachvollziehen zu können, wo die Aussaat bereits erfolgte. Und dann konnte es auch schon losgehen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichten wir – eine Praktikantin sowie eine Bundesfreiwilligendienst-Mitarbeiterin – Kornburg und machten uns mit dem Fahrradanhänger im Schlepptau und der darin enthaltenen Aussaat auf den Weg zur ersten Fläche. Parallel zur A6 ging es Richtung Westen, bis wir geradewegs unser Ziel erreichten. Beim Ausbringen ist grundsätzlich zu beachten, dass die Samen breitwürfig mit der Hand auf kleinen Flächen Stück für Stück verteilt werden. So wurde das gesamte Gebiet in Schleifen abgelaufen.
Nach getaner Arbeit ging es wieder Richtung Kornburg zurück, um das Gleiche bei dem zweiten Biotop durchzuführen. Als der Fahrradanhänger leer war, hieß es für uns: GESCHAFFT! Ein abwechslungsreicher Tag außerhalb des Büros liegt hinter uns. Spaß hat es definitiv gemacht!






