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Radweg contra, Bäume, Kröten und Orchideen

BUND Naturschutz fordert rasche Umsetzung des Radwegs Altdorf/Nürnberg. Amphibienschutz und wertvolle Biotope müssen berücksichtigt werden.

25.03.2026

Der Bau eines Radwegs entlang der LAU 13 zwischen Altdorf und Nürnberg ist aus Sicht des BUND Naturschutz dringend geboten, um die gefährliche Strecke für Radfahrer zu entschärfen. Dem Naturschutzverband ist klar, dass Eingriffe in die Natur an dieser Strecke unvermeidlich sind. Bis auf den Nürnberger Ortsteil Birnthon führt der Weg weitgehend durch den Nürnberger Reichswald.

In einem ersten Planungsschritt wurde jedoch der Radweg über Nürnbergs wertvollste Orchideenwiese geführt, die mit bis zu 10.000 Exemplaren in guten Jahren auch überregional bedeutsam ist. Dies konnte der BN als Eigentümer abwenden. Seit vielen Jahren werden an der Strecke zudem unzählige Amphibien überfahren, die im Frühjahr zum Laichgewässer in Birnthon wandern. Die BN-Kreisgruppe Nürnberger Land hat daher aktuell einen Schutzzaun aufgestellt.

„Es ist vollkommen unverständlich, dass bei einem solchen Verfahren weder wertvollste Biotope noch gefährdete Arten bei der Planung berücksichtigt werden“, kritisiert BN-Vorsitzender Klaus-Peter Murawski. „Wir könnten schon viel weiter sein, wenn man mit den Betroffenen im Vorfeld gesprochen hätte, denn wir wollen ja den Radweg auch – nur nicht um den Preis seltenster Orchideen und toter Kröten.“

Bei einem Ortstermin am 20. März stellte der BN eine Radwegetrasse im Bereich Birnthon vor, bei der die baumbestandenen Böschungen erhalten werden können, und zeigte, wie Arten- und Biotopschutz mit den Erfordernissen des Radwegebaus in Einklang gebracht werden können.