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BN-Bannwaldweihnacht contra ICE-Werk

Der BUND Naturschutz macht mit der Aktion Bannwaldweihnacht auf den drohenden Flächenverbrauch zum Bau des ICE-Werks zwischen Altenfurt und Fischbach aufmerksam. Ziel der Aktion ist es, einen Weihnachtsbaum zu schmücken, der daran erinnert, wie eng die Verbindung zwischen Menschen und Natur ist.

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020

Bis zu 460.000 Quadratmeter Reichswald soll der Bau des neuen ICE-Werks zwischen Fischbach und Altenfurt kosten. Gerade Weihnachten als eine Zeit, zu der sich viele Menschen einen Baum oder zumindest einige Zweige in die Wohnung holen, macht deutlich, wie sehr der Mensch die Verbindung zur Natur braucht und sucht. Waldgebiete sind daher sehr wertvoll und sollten nicht Projekten zum Opfer fallen, für die es flächensparende Alternativen gibt.

Um ein sichtbares Zeichen zu setzen, wird von vielen freiwilligen Helfern und Unterstützern ein Baum als Weihnachtsbaum geschmückt. In Zeiten von Corona findet das anders als gewohnt statt. Bei einer individuellen, sportlichen Betätigung an der frischen Luft sucht man unter Beachtung der Abstandsregeln einen jungen Nadelbaum im bedrohten Wald auf und fügt einen individuell gestalteten Schmuck hinzu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: ob selbstgebastelter Strohstern, ein Wunschzettel zum Erhalt des Waldes oder Fundstücke aus dem Wald wie ein besonders schöner Zapfen oder ein interessant geformtes Stück Rinde, nur möglichst naturnah sollte es sein.

Jeder, der die Bannwaldweihnacht unterstützt, erstellt einen Beitrag mit dem eigenen, mitgebrachten Schmuck. Die Fotos, Video- oder Audiobeiträge werden dann auf der Website des BN veröffentlicht, sodass jeder auf diese Weise zur virtuellen Waldweihnacht beitragen kann. Sie finden den Baum direkt östlich der Fußgängerunterführung von Altenfurt in Verlängerung der Hermann-Kolb-Straße am Birkenweg (Katzengraben), Koordinaten: 49.404410646049705, 11.181576303401506, 49°24'15.9"N11°10'53.7" E.

Senden Sie uns bis Mittwoch, den 23.12. Ihren Beitrag als Bild, Video- oder Audiodatei unter dem Betreff „Bannwaldweihnacht“:

Hinweise:
Der BUND Naturschutz wird den Schmuck am Ende der Weihnachtszeit restlos entfernen (2. Februar). Sie können die Gegenstände natürlich bis zu diesem Termin selbst wieder abnehmen.
Bitte verwenden Sie keine umweltschädlichen Materialien, die nicht einfach beseitigt werden können. Verzichten Sie auch auf künstliche Beleuchtung, die Tiere irritiert (Lichtverschmutzung) oder auf offenes Kerzenfeuer (Brandgefahr).

Pressemitteilung als PDF zum Download