Naturschutz im Zeichen von Corona
Die Natur ist erwacht. Nachdem alle Veranstaltungen und Aktionen der Kreisgruppe bis auf Weiteres abgesagt wurden, konnten die geplanten Aktivitäten der Ortsgruppe nicht in der gewohnten Weise durchgeführt werden. Die Aktiven wollten aber dennoch nicht die Hände in den Schoß legen und haben ihr Programm auf eigene Verantwortung, wenn auch ohne Hilfe von außen und jeweils getrennt voneinander, im Großen und Ganzen durchgezogen. Jeweils über mehrere Tage verteilt erhielten die Pflanzen auf dem großen Pflanzbeet beim Evangelischen Altenheim in Eibach ihren Frühjahrsschnitt, Zuwachs durch einige Lavendelsträucher und das dringend benötigte Wasser.
Anstelle der angekündigten Frühjahrspflegeaktion auf der Streuobstwiese beim Königshofer Weg haben Peter Strobl und einige seiner Mitstreiter im Laufe mehrerer Tage die Obstbäume vom Moos befreit und die Stämme mit einem Schutzanstrich versehen. Sör hat sich dabei als sehr kooperativ gezeigt und die Bäume Mitte April intensiv bewässert. Die Schlehen-, Kirsch-, Zwetschgen- und Apfelbäume standen und stehen in voller Blüte und geben den Honig- und Wildbienen ausreichend Nahrung.
Auch die alljährliche Säuberungsaktion in den Biotopen entlang des Grünzuges Eibach fiel nicht vollständig aus. Die Teilnehmer erhielten getrennte Bereiche zugeteilt, die sie durchstreiften und vom weggeworfenen Kleinmüll befreiten. Größere und sperrige Teile, die zum Glück nicht allzu zahlreich anzutreffen waren, mussten liegenbleiben. Das Gesammelte hat jeder für sich in den vorhandenen Abfallbehältern und zu Hause im Restmüll entsorgt. Das übliche Gruppenfoto mit anschließender Stärkung in unserer Stammkneipe musste leider entfallen. Das holen wir aber nach, wenn es möglich ist. Es ist zu hoffen, dass der ersehnte Regen bald eintrifft.
Helmut Haberstumpf





