Nordanbindung

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Die Fakten

Trassenmarkierung
Aktion zur Markierung von der Fällung bedrohter Bäume auf der geplanten Trasse

Durch die Nordanbindung würde eines der wichtigsten Naherholungsgebiete im Nürnberger Norden unwiederbringlich zerschnitten und damit entwertet. Spaziergänger und Radfahrer könnten die neue Straße nur an wenigen Stellen überqueren, durch Lärm und Abgase würde die Erholungsqualität des Waldstücks drastisch eingeschränkt.

Die geplante Autobahnanbindung bedeutet Vernichtung von Bannwald und weitere Flächenversiegelung. Bayern liegt bei der Versiegelung von Flächen im Bundesvergleich schon jetzt vorne und hat es sich eigentlich zur Aufgabe gemacht, weiterer Flächenversiegelung entgegenzuwirken.

Angesichts der fortwährenden Debatten um den Klimaschutz – einst ein Hauptanliegen der deutschen Bundesregierung – ist es nicht nachvollziehbar, ein Projekt voranzutreiben, das sowohl mehr Straßenverkehr anlockt als auch den Klimakiller Flugverkehr begünstigt.

Die geplante Trasse verläuft über eine Länge von 3,5 Kilometern ab der Flughafenstraße bis zur A3 nordwestlich von Buchenbühl. Die maximale Dammhöhe soll 8,6 Meter, die Breite bis zu 43 Meter betragen.

Übergabe der Einwendungen
Übergabe der Einwendungen aus dem Planfeststellungsverfahren an die Regierung von Mittelfranken

Die Fahrzeit von der Autobahn zum Flughafen soll sich durch die neue Verbindung von 11,5 Minuten im besten Fall auf 5 Minuten verringern. Dies ist zwar eine Halbierung der Fahrzeit, jedoch ist es sehr fraglich, ob 11 Minuten eine unzumutbar lange Fahrzeit sind.

Der Flughafen Nürnberg hat sich in den letzten Jahren zu einer Drehscheibe für Air Berlin entwickelt. Hier laufen zahlreiche Fluglinien zusammen, sodass ein Großteil der Passagiere den Flughafen Nürnberg nie verlässt, sondern nur umsteigt. Zusätzlich werden diese umsteigenden Fluggäste doppelt gezählt, was die steigenden Fluggastzahlen erklärt. Diese brauchen keine Straße, da sie nicht an- und abreisen. Steigende Zahlen dienen aber als Argument für den geplanten Neubau.

Für den Bau der gesamten Nordanbindung waren zunächst über50 Millionen Euro veranschlagt, inzwischen rechnet der Bund mit Kosten von 116,7 Millionen Euro – Geld, das besser in Bürgerinteressen und Klimaschutz investiert wäre.

Kontakt

Logo Nein zur Flughafen-Nordanbindung

Unter dem Namen Bündnis „Nein zur Flughafen-Nordanbindung!” haben sich eine Reihe von Organisationen (darunter der BN), Gruppen und Einzelpersonen zusammengefunden, um gemeinsam das Projekt Nordanbindung mit all seinen negativen Auswirkungen auf Reichswald, Klima, Naherholung, Grundwasser, Wohnqualität und vieles andere mehr zu verhindern. Das Bündnis trifft sich zweimonatlich (Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember) am 1. Montag im Monat um 20 Uhr im Kulturladen Ziegelstein.

Telefon: 0151/19 33 33 03
E-Mail: kontakt@nordanbindung.de

Weitere Informationen und alle aktuellen Termine finden Sie auch auf der Homepage des Aktionsbündnisses: www.nordanbindung.de

Schöpfungsgebete zum Erhalt von Bannwald und Naherholungsgebiet Kothbrunngraben

Wir laden alle Menschen, denen Bewohner und Nutzer des Bannwaldes wichtig sind, ein.

Termin/Uhrzeit: jeweils 15 Uhr, am letzten Samstag im Januar, März, Mai, Juli, September und November
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte unseren Veranstaltungshinweisen.

Ort: Buchenbühl, Predigtstein am Kothbrunngraben, an der alten Eiche ca. 200 Meter westlich des Sportplatzes des ASV Buchenbühl

Veranstalter: Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden (NEFF), Aktionsbündnis „Nein zur Flughafen-Nordanbindung!“

Schöpfungsgebet
Schöpfungsgebet
Predigtstein