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Mehr Grün auf dem Egidienplatz

BUND Naturschutz plädiert für mehr Grün auf dem Egidienplatz. Wir brauchen mehr „Klimaschutzinseln“.

Die Altstadtfreunde restaurieren den Innenhof des Pellerhauses und denken auch an eine Wiederherstellung der alten Fassade. Der Gedanke ist verlockend… Aber egal wie die Diskussion darüber ausgeht, der Egidienplatz steht nicht unter Denkmalschutz und bedarf einer dringenden Sanierung.

Im Vergleich zu anderen Städten hat Nürnberg einen sehr geringen Anteil an Straßenbäumen. Bäume verbessern die Luft, spenden Schatten und sorgen dafür, dass die Temperaturen im Sommer erträglich bleiben. In Zeiten des Klimawandels – für die Zukunft sind im Sommer höhere Temperaturen und längere Hitzeperioden gemeldet – kann es sich die Stadt nicht erlauben, solch einen großen Platz Asphalt und Autos zu überlassen.

Altstadt-Initiative: „Mehr Bäume auf die Plätze der Altstadt!“ 

Der Arbeitskreis Bäume in der Stadt des BUND Naturschutz hat eine Altstadt-Initiative gestartet, die von einigen Verbänden und Parteien unterstützt wird. Ziel der Initiative ist es, mehr Bäume auf die Plätze der Altstadt zu bekommen, um die „Wärmeinseln“ zu vermeiden, die sich auf kahlen, aufgeheizten Plätzen bilden. Zu den Sorgenkindern gehört da eindeutig der Egidienplatz.

Gewinn an Aufenthaltsqualität

Abgesehen vom Klima sind wir doch auch Ästheten und es gibt wohl niemanden, der diesen Platz mit seiner heutigen Nutzung als Abstellplatz für PKWs schön findet.

Es bedarf nur weniger Umbauten: ein paar Bäume, Bänke und Beete aufgestellt – die Nürnberger hätten wieder einen Platz mit Aufenthaltsqualität dazugewonnen und im Sommer im Schatten der Bäume ein paar Grad Celsius weniger in dieser „Klimaschutzinsel“.

Ein Café im Pellerhaus könnte den Platz zu einem echten Schmuckstück machen.

gez. Dr. Otto Heimbucher, 1. Vorsitzender               

gez. Mathias Schmidt, Arbeitskreis Bäume in der Stadt