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Tafel 21: Sptzahorn

Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist ein sommergrüner Baum, der durchschnittliche Wuchshöhen von 20 bis 30 Metern erreicht. Er kann etwa 150, maximal 200 Jahre alt werden. Seine Rinde ist in der Jugend glatt und blassbraun; im Alter ist die Borke dunkelbraun oder grau.

Die Laubblätter sind handförmig und bei Verletzung der Blätter oder der jungen Zweige tritt Milchsaft aus.
Der Spitzahorn ist über weite Teile Europas verbreitet. Sein Vorkommen reicht nach Norden bis Mittelschweden und Südfinnland und im Osten bis zum Ural. Von den europäischen Ahornarten ist er diejenige, deren natürliche Vorkommen am weitesten nach Norden reichen. Seine Westgrenze verläuft am westlichen Rand Mitteleuropas. Er fehlt also in Teilen Nordwestdeutschlands und im Großteil Frankreichs. Im Süden kommt der Spitzahorn in den Gebirgen vor, in den Pyrenäen, im Apennin, in den Gebirgen Griechenlands und Kleinasiens sowie im Kaukasus.

Obwohl sein Holz für den Möbelbau sehr geschätzt ist, wird der Spitzahorn im Reichswald kaum forstwirtschaftlich genutzt. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Industriebelastungen wird er jedoch gerne im Stadtbereich zur Begrünung verwendet. So ist er in den Siedlungen oft häufiger als im eigentlichen Wald. Garten- und Parkgestalter haben sich des Spitzahorns besonders angenommen. Es gibt eine Fülle verschiedenartiger Formen. Beliebt sind rotblättrige Züchtungen. In Parks werden gern Zierformen verwendet. Alleen aus Spitzahorn sind häufig: Im Frühjahr schmücken sie sich noch vor dem Laubaustrieb mit einer Vielzahl gelbgrüner Blüten, im Herbst mit einer von der Spitze zum Kronenansatz fortschreitenden Gelb- und Orangefärbung.