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Tafel 17: Bergulme

Aussehen

Die Ulme (Ulmus glabra), auch Rüster, Ruste oder Effe genannt, gehört zur Familie der Ulmengewächse. Die verbreitetsten Ulmenarten sind Feld-, Berg- und Flatterulme. Sie sind sommergrüne einheimische Laubbäume, welche bis zu 40 Meter groß werden können. 

Die Blätter der Bergulme sind zugespitzt, manchmal auch dreizipfelig. Sie erinnern an die Hainbuche. Der Stamm ist graubraun gefärbt. Die Blüten der Ulmen sind gebüschelt und unscheinbar. Die Früchte sind nussähnlich, fast ungestielt, geflügelt und an der Vorderkante eingeschnitten.

Vorkommen und Gefährdung

Ihr Vorkommen erstreckt sich über ganz Europa bis zum Kaukasus. Die Bergulme ist bis zu einer Höhe von 1.400 Metern in den Alpen verbreitet. Seit 1920 sind die Laubbäume durch das Ulmensterben gefährdet. Betroffen sind besonders Berg- und Feldulme aufgrund ihrer rauen Borke. Durch eine aus Ostasien eingeschleppte Pilzerkrankung werden die Wasserleitbahnen im Frühholz (Splintholz) verstopft. Übertragen wird die Krankheit durch den so genannten Ulmensplintkäfer. Der Baum bekommt kein Wasser mehr und stirbt ab. Dies führte zu stark dezimierten Vorkommen. Daher sind heutzutage kaum noch alte Ulmen zu finden. Auch im Reichswald sind Ulmen nur selten anzutreffen.

Verwendung

Ulmenholz ist ein hervorragendes Holz, ähnlich dem Eichenholz. Es ist sehr gut als Bau- und Möbelholz  geeignet.