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Tafel 7: Waldkiefer

Die Waldkiefer (Pinus sylvestris) ist ein schnellwüchsiger, immergrüner Nadelbaum, der fast 50 Meter hoch werden kann. Sein maximaler Stammdurchmesser liegt bei etwa einem Meter und er kann ein Höchstalter von bis zu 600 Jahren erreichen. Je nach Standort kommen schmale kegelförmige oder breite schirmförmige Kronen vor.

Die Kiefer oder Föhre ist nach wie vor mit weitem Abstand die häufigste Baumart im Reichswald und stellt etwa 60 % des Baumbestands. Sie kommt mit den trockenen, mineralstoffarmen und sauren Böden relativ gut zurecht und wächst auch auf feuchten, moorigen Standorten.

Blütezeit ist von April bis Mai. Die männlichen Blüten sind kugel- bis eiförmig und stehen gehäuft. Sie bilden große Mengen von gelbem Blütenstaub, der mit dem Wind verbreitet wird. Gerade im Reichswald werden in dieser Zeit Siedlungen mit einem gelben Schleier bedeckt.

Die Kiefer bietet einer Vielzahl von spezialisierten Insekten Lebensraum, die die Nahrungsgrundlage für etliche Vögel des Walds darstellen. Die Raupen von einigen Schmetterlingen, wie Kiefern-Eule oder Kiefern-Spanner, haben in der Geschichte des Reichswalds immer wieder große Forstkulturen zum Absterben gebracht.