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Tafel 10: Preiselbeere

Vorkommen

In Europa, Asien und Nordamerika ist die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) weit verbreitet. Sie hat rote Früchte, die erst relativ spät im September zu reifen beginnen. Die Früchte der Preiselbeere sind aber auch noch im Winter genießbar, da sie spezielle Inhaltsstoffe und eine Wachsschicht haben, die ihnen dies ermöglichen.

Für die Preiselbeere optimale Bedingungen sind feucht-kühle Sommer und vergleichsweise milde Winter.
Die Preiselbeere ist eine immergrüne Pflanze. Das bedeutet, dass auch im Winter ihre Blätter nicht abgeworfen werden. Das unterscheidet sie von der nahe verwandten Heidelbeere.

Was die Wachstumsbedingungen betrifft, ist sie nicht sehr anspruchsvoll. Man findet sie sogar in den Alpen bis in 3.000 Meter Höhe. Sie braucht allerdings einen sauren Boden und kann nur in Symbiose mit Wurzelpilzen (Mykorrhiza) gedeihen. Im Reichswald ist sie wie ihre Verwandten Besenheide und Heidelbeere rückläufig.

Heilwirkung

Die Indianer Nordamerikas verbanden Pfeilwunden mit in Preiselbeersaft getauchten Umschlägen, das sollte das Pfeilgift aus der Wunde ziehen. Durch wissenschaftliche Studien wurde belegt, dass die in den Preiselbeeren enthaltenen Proanthocyane drohende Infektionen an den Schleimhäuten der Blase und Niere vermeiden können, da Proanthocyane die Anlagerung von Bakterien an den Zellwänden der Schleimhäute verhindern.